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Dr. Jochen Enders & Beatrix Enders-Stausebach
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Kurzüberblick über therapeutische Möglichkeiten bei Dysphagie / Trachealkanülen

Seit 20 Jahren sind wir als Konsiliare für die Sprachtherapie in der neurologischen Früh­Reha tätig. In diesen Jahren rückte vermehrt die Dysphagiediagnostik und -therapie sowie das Trachealkanülenmanagement in den Vordergrund. Hierin wurden wir bei Dr. G. Bartholome in München zum funktionellen Dysphagietherapeuten {FDT) ausgebildet. Unsere Ausbildung und Erfahrung im klinischen Bereich wird nun verstärkt im ambulanten Bereich gefordert. Damit bieten wir am linken Niederrhein eine seltene Spezialisierung an. Die Schluckprobleme treten ambulant verstärkt in den Blickpunkt.

Wir haben als Dysphagietherapeuten folgende Möglichkeiten:

  • restituierende Massnahmen, z.B. Stärkung des Bolustransports, Aktivierung des Epiglottisschlusses. Die anatomischen Defizite sollen durch Übungen wiederhergestellt werden.
  • kompensatorische Massnahmen, z.B. Kopfneigung beim Schlucken zur nicht-paretischen Seite, supraglottisches Schlucken (Trennung von Atmung und Schlucken). Die nicht wiederherzustellenden Defizite sollen ausgeglichen, also kompensiert werden.
  • diätetische Massnahmen, z.B. Anpassung des Bolus an die im Moment mögliche Kostform, Stimulation mittels Reizen wie Kälte / Wärme etc.
  • Beratung und Begleitung der oft äußerst ratlosen Angehörigen. Hierdurch kann u.U. ein Verbleib in der häuslichen Umgebung gesichert und ein Krankenhausaufenthalt vermieden werden.
  • Unterstützung beim Trachealkanülenmanagement (absaugen, reinigen, wechseln)
  • In Zusammenarbeit mit dem Arzt Durchführung der FEES-Untersucbung (endoskopische Beobachtung des Schluckvorgangs durch die Nase)